(Deutsch) Beim Benzinpreis setzt das Denken aus
Published on 29.04.2008 by Jörg HaasSorry, this entry is only available in Deutsch.
Posted in Bush, climate change, oil, transportation | 19 Comments »
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Genau – seh ich auch so – desto höher der Ölpreis – desto besser für die Umwelt !
Der ADAC fordert wegen der hohen Benzinpreise gar eine Abschaffung der Ökosteuer.
Eine Abschaffung der Ökosteuer, die gerade den vernünftigeren Umgang mit Energie fördert, ist aber genau das falsche Signal.
Der ADAC als selbst ernannter Anwalt der Bürger sollte besser für ein Tempolimit auf Autobahnen werben, das den Kraftstoffverbrauch erheblich reduziert. Auch sollte der steigende Ölpreis endlich genutzt werden, sparsamere Autos auf den Markt zu bringen, wie es uns die Japaner schon vormachen. Auch fehlt der Bundesregierung bisher der Mut, die Steuern zu einem wirksamen Klimaschutzinstrument umzugestalten. Der Kauf eines spritsparenden Autos muss sich endlich steuerlich lohnen.
Ein sehr guter Beitrag, der genau das Problem aufzeigt. Der deutsche Staat müsste mit den Mehreinnahmen der Ökosteuer vor allem Alternativen zum Auto aufzeigen bzw. möglich machen. Aber gerade im Nahverkehr werden die Preise ja regelmäßig erhöht statt gesenkt.
Desto höher der Ölpreis desto besser für die Umwelt – nicht unbedingt. UBS Analysen zeigen das ein Ölpreis von $120 die Barrel massive Investitionen in Coal-To-Liquids (CTL) fördern werden. Hier kommen notwendige Klimaziele und der Emissionshandel im Spiel.
[...] würde mich das teuer stehen zu kommen. Zumal davon auszugehen ist, dass der Ölpreis weiterhin steigen [...]
[...] gegen den ÖlpreisWas der Wind erzählt…Taifun Nargis und der KlimawandelBeim Benzinpreis setzt das Denken ausGo, China, Go!Bumpy road [...]
[...] ausBeten gegen den ÖlpreisWas der Wind erzählt…Taifun Nargis und der KlimawandelBeim Benzinpreis setzt das Denken ausGo, China, [...]
Der Preis für ein Gut entsteht aus Angebot und Nachfrage. Die steigenden Öl-Preise spiegeln die Verknappung dar und das ist vielfach schmerzlich, aber auch notwendig. Veränderungen und eine angemessene Reaktion in Form neuer Technologien sind nötig. Nur wie soll eine Reaktion aussehen, wenn politischer Populismus sich womöglich durchsetzt (wir haben bald wieder Wahlen). Erst langsam fangen die Räder an zu drehen, wäre zu schade, wenn die eigentlich positive Entwicklung unterbunden werden würde.
[...] noch nicht erreicht. Mehr als 35 Prozent der befragten Teilnehmer gaben an, dass für sie keine konkrete Obergrenze beim Spritpreis existiere – sie sind dazu bereits, auch tiefer in die Tasche zu greifen. In [...]
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[...] jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen, dann würde mich das teuer stehen zu kommen. Zumal davon auszugehen ist, dass der Ölpreis weiterhin steigen wird. [...]
Solange der Staat (bzw. die Staaten) durch Steuereinnahmen immer noch schön dran verdienen und die Not der Menschen, die auf Individualverkehr angewiesen sind, ausnutzen und auch den Mineralölkonzernen und Spekulanten an den Börsen jegliche Freiheit lassen, solange wird es keine Veränderungen geben, die uns zu verbesserten Umweltbedingungen führen.
Die wenigen, die nur zum Spass fahren, tun das auch bei 5€/Liter. Aber alle anderen, die 35000km und mehr pro jahr fahren, weil sie einfach mal 600km von der Heimat entfernt arbeiten leiden nur darunter und denen wird massiv Kaufkraft entzogen(schönen Gruss an die Bundesregierung, die ja Flexibilität und Mobilität fordert aber nicht fördert).
So und an alle die, die jetzt meinen, ich sollte doch mit Bus und Bahn fahren: Fahrt in Bereiche ausserhalb von Großstädten, arbeitet jeden Tag 11h und fahrt dann mal mit dem Bus, der für 11km 1,5h braucht.
Viel Spass.
[...] wir mal zum Inhalt der neuesten Idee im Preiskrieg ums Benzin: Wir alle tanken ab sofort nicht mehr bei Shell und Total und automatisch machen die [...]
[...] Hier gibts noch einen, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Keine Kommentare bis jetzt Einen Kommentar schreiben RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI Einen Kommentar schreiben Zeilen- und Absatzumbrüche automatisch, E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt, HTML-Tags zulässig: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> [...]
Die Entwicklung der Benzinpreise der letzten Jahre ist wirklich nicht mehr als schön zu bezeichnen. Ich habe auf meinem Blog unter http://www.kredit-und-finanzen.de/blog/wirtschaft/muessen-wir-zum-tanken-bald-einen-kredit-aufnehmen.html mal eine Statistik für Superbenzin online gestellt, welche den Preisanstieg während der letzten vier Jahre zeigt. Sollte der Ölpreis wirklich auf 200 US-Dollar pro Barrel steigen, wird sich Autofahren wohl tatsächlich zum Luxus entwickeln.
Ein Liter Benzin kostete Anfang der 70-er Jahre etwa 70 Pfennig -heute etwa das Vierfache. Ein Brötchen lag bei 10 Pfennig – heute mindestens 25 Cent, d.h. das Brötchen kostet schon mal das Fünffache mehr. Wer meckert über hohe Brötchenpreise? Und die Bild-Zeitung, die immer über hohe Benzinpreise schimpft kostete damals 10 Pfennig – heute 60 Cent. Das ist das Zwölffache!!! Wenn man dann noch bedenkt, daß heute ein “normales” Auto nur in etwa einen halb so hohen Spritverbrauch hat wie ein Auto Anfang der 70er, dann ist das Benzin, was man heute für 100 km Fahrt benötigt ‘nur’ doppelt so teuer wie 1970.
Wer Lust hat, kann ja auch mal die Preissteigerungen für Butter, Milch, Eier einen Apfel oder ähnliche Alltagsprodukte heraussuchen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Preissteigerungsrate von Benzin eher im unteren Bereich liegt.
Fazit: Ein Arbeiter musste 1970 für 1 Kilometer Autofahrt vergleichseise viel mehr bezahlen als heute.
Dies nur mal so, um die Verhältnisse geradezurücken.
[...] Wähler einschmeicheln will mit der Aussicht auf Ölbohrungen vor Amerikas Küsten, mit Steuernachlässen auf Benzin, der wird die Öl- und Klimakrise nicht bewältigen sondern [...]
Ich denke 200 Dollar pro Barrel werden wir relativ schnell erreichen und dann ist es für die meistne vorbei mitm Autofahren
Naja ich denke die Entwicklung der Benzinpreise geht zu schnell.
Wer da noch mithalten will, sollte schnellstens 25% mehr Lohn einfordern. Und Leute, seit euch eins im klahren, wenn der kleine Mann nicht mehr arbeiten kommt, weil er es sich nicht leisten kann (working poor), bricht unsere Wirtschaft wohl oder übel zusammen. Chaos pur!
[...] wir mal zum Inhalt der neuesten Idee im Preiskrieg ums Benzin: Wir alle tanken ab sofort nicht mehr bei Shell und Total und automatisch machen die [...]