Klimakiller Kohlekraft – Film ab

Veröffentlicht am 15.02.2010 von Björn Ecklundt

Grau und bedrohlich ragen die Schlote eines Kohlekraftwerks in den Himmel. Weiß und steril ist der Kontrollraum. Mit kühler Präzision bereiten die Ingenieure ein Manöver im Kraftwerksbetrieb vor. Ein Druck auf eine roten Knopf und die Schornsteine verwandeln sich in Geschützrohre, die den afrikanischen Kontinent ins Visier nehmen. Bilder wie aus einem Hollywood-Kriegsfilm. Sie laufen in einem Filmspot von Oxfam und der Heinrich-Böll-Stiftung ab Donnerstag in Kinos deutschlandweit und machen klar: Deutsche Kohlekraft bringt die Klimakatastrophe nach Afrika und andere arme Regionen dieser Welt.

Gestern wurde der Film auf der Gala der Green Me Lounge während der Berlinale vorgestellt und jetzt kann ihn jeder unter www.klima-schuetzen.org oder auf YouTube ansehen. Er macht den Zusammenhang zwischen Kohlekraft und Armut durch Klimawandel in den armen Ländern der Welt eindringlich deutlich und ist Teil der Kampagne: “Klima schützen, Armut verhindern”, die sich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken in Deutschland wendet. 24 neue Kraftwerke sind hierzulande derzeit im Bau oder in Planung. So wird ein massiv erhöhter CO2-Ausstoß über Jahrzehnte zementiert.
Jede und jeder kann etwas zum Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom und damit zur Armutsbekämpfung beitragen, wenn sie und er zu Ökostromanbietern zu wechselt. Außerdem sollte der Film an möglichst viele Menschen weitergeleitet werden, um klarzumachen, wie problematisch die Kohlekraft ist. Bewertungen und Kommentare auf YouTube sind sehr willkommen.In vielen Kinos Deutschlands läuft ab Donnerstag ein Spot von Oxfam und der Heinrich-Böll-Stiftung gegen neue Kohlekraftwerke. Gestern wurde er auf der Berlinale vorgestellt und jetzt kann ihn jeder unter www.klima-schuetzen.org oder auf YouTube ansehen.
Wieder mal eine nachdrückliche Aufforderung zu Ökostromanbietern zu wechseln und dem Kohlestrom die rote Karte zu zeigen.
Der Film sollte an möglichst viele Menschen weitergeleitet werden, um die klarzumachen, wie problematisch die Kohlekraft ist. Bewertung und Kommentare auf YouTube sind sehr willkommen.

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Keine guten Nachrichten aus Ecuador

Veröffentlicht am 14.01.2010 von Lili Fuhr

Das Erdölland Ecuador gilt unter seinem Präsidenten Correa als Vorzeigelang im Klimaschutz, weil es einen Vorschlag unterbreitet hat, der eine Kehrtwende vom fossilen Zeitalter einleiten könnte, sollte er Schule machen: Das unter dem Nationalpark Yasuní lagernde Erdöl soll nicht gefördert werden, wenn die internationale Gemeinschaft dem Land dafür Teile der zu erwartenden Einnahmen aus dem Ölgeschäft im Rahmen eines Treuhandfonds ersetzt. Das nutzt dem Klima, dem Artenschutz und den dort lebenden Indigenen.

Siehe auch folgende Blogeinträge hierzu:

In den letzten zwei Jahren hat das Projekt auch einige prominente Unterstützer und Finanzierer gewonnen – darunter die deutsche Bundesregierung. Doch jetzt scheinen sich doch die Erdölinteressen durchzusetzen und Correa macht einen Rückzieher – das ist ein Skandal und eine große Enttäuschung. Beitrag weiterlesen »

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Die ewig Gestrigen – Ölkonzerne und das Klima

Veröffentlicht am 24.11.2009 von Lili Fuhr

BPBP will auch 2050 noch einer der führenden Energiekonzerne der Welt sein, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen BP, Uwe Franke, im Interview mit der taz. “BP – Beyond Petroleum” als Programm? Nein, so klingt es nicht, wenn man seine Antworten sorgfältig liest:

Wir sollten uns vor Aktivismus hüten und rationale Entscheidungen treffen. Wenn wir Klimaschutz zu teuer betreiben, gefährden wir die europäische Industrie, die dann ihre Tätigkeit ins Ausland verlagert. Das wird dem Klima schaden.

Er meint sicherlich das Geschäftsklima der Ölkonzerne…

Foto: “BP Advertising” von wadem. Quelle: www.flickr.com. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.
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RWI betreibt transatlantische Irreführung

Veröffentlicht am 22.10.2009 von Arne Jungjohann

Seit Anfang der Woche geistert eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsforschungsinstitutes (RWI) durch die Politszene in Washington. Der Tenor: Das deutsche EEG sei ein ineffizienter und teurer Weg, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Allen voran die Vergütung für Strom aus Photovoltaik sei zu hoch.

Wer internationale Vergleiche zum Ausbau der erneuerbaren Energien kennt, der weiß, dass das Ergebnis wissenschaftlich kaum haltbar ist. Beitrag weiterlesen »

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Obamama

Veröffentlicht am 26.08.2009 von Tilman Santarius

Um Obama und seine klimapolitischen Pläne ist es ruhiger geworden in den Medien. Kein Wunder, der Hype vom Anfang seiner Karriere als Präsident konnte nicht ewig andauern. Untätig ist seine Administration freilich nicht. Im Hintergrund wird derzeit mit List und Tücke versucht , das geplante Klimagesetzt mit möglichst geringem Schaden durch den Senat zu bringen. Wie groß oder klein der Schaden sein wird, mit anderen Worten: wie stark dieses Gesetzt noch weiter verwässert wird, desto schwieriger wird es in Kopenhagen sein, die USA an Board eines neuen Klimaschutzabkommens zu bringen.

Während es in den Medien still um Obama und Klimapolitik geworden ist, tritt nun seine Großmutter hervor. Junge Kenianer der Solar Generation von Greenpeace haben „Obamama“, wie sie auch genannt wird, haben auf ihrem Haus Solarzellen montiert und sie dazu gebracht, für saubere Energie zu posieren. „Es freut mich sehr, dass mein Haus nun mit Solarzellen ausgerüstet ist und ich werde dafür sorgen, dass mein Enkel davon erfährt“ lässt sie verlauten. Und Abigail Jabines, die Leiterin von Solar Generation Greenpeace, fügt an: „Am Kopenhagener Klimagipfel im kommenden Dezember müssen sich Präsident Obama und andere Regierungschefs endlich darauf einigen, in der ganzen nicht-industrialisierten Welt derartige Projekte zu finanzieren, damit die betroffenen Länder sich an den Klimawandel anpassen und dessen Auswirkungen nach Möglichkeit mildern können.“Obamas Großmutter Sarah preist Solarzellen

Foto © Greenpeace/Dobson

Hoffen wir, dass auch Barack dieses nette Foto von seiner Großmama auf seinen Blackberry gesimst bekommen hat – und das es ihn anspornt, weiter voranzugehen!

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Sorgen oder Panik?

Veröffentlicht am 14.08.2009 von Lili Fuhr

“Ist es an der Zeit, sich um Kopenhagen Sorgen zu machen?”, fragt doch tatsächlich James Murray von BusinessGreen.com im Guardian vom 12.8.09. Ehrlich gesagt: Da bleibt mir doch fast die Spucke weg. Wer die Klimaverhandlungen seit dem Bali-Gipfel 2007 verfolgt hat, macht sich schon lange keine Sorgen mehr. Ich finde, das Gefühl ist eher mit schleichender Panik zu beschreiben.

Neuste Schockmeldung ist das Scheitern der Klimagesetzgebung im australischen Parlament. Die taz verbucht das als “Sieg der Klimaskeptiker“. Abgelehnt wurde die Vorlage sowohl von den Grünen (zu geringe Reduktionsziele) als auch den Konservativen, die engstens mit der Kohlelobby liiert sind. Beitrag weiterlesen »

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100 Kohlekraftwerke in den USA verhindert

Veröffentlicht am 25.07.2009 von Georg Koessler

Laut dem Sierra Club wurde letzte Woche das 100. Kohlekraftwerk in den USA seit 2001 verhindert. Damit sind rund 400 Millionen Tonnen CO2 im Boden geblieben. Hierbei handelt es sich um Kohlekrafterke die schon in der ersten Planungphase gestoppt wurden bis hin zu solchen, die schon liefen und stillgelegt wurden. Teilweise werden Krafterke gebaut aber laufen mit Biogas statt Kohle oder es findet ein geplanter Ausbau nicht statt. Die Zahl 100 ist ein optimistischer Blick und wirklich verhindert wurden wohl weniger da einige Firmen aus diversen Gründen (z.B. steigenden Kosten) ihre Bewerbung um den Bau eines KKWs zurückgezogen haben. Doch in einigen Fällen gibt es tatsächlich dank Proteste einen Umschwung von Kohle zu beispielsweise Wind. Beitrag weiterlesen »

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