Badewanne oder Ei?

Veröffentlicht am 05.08.2009 von Gudrun Benecke

Als ich heute morgen mein Frühstücksei köpfte, dachte ich mir noch nichts Schlimmes. Eine halbe Stunde später beim Zeitungslesen packte mich dann mein ökologisches Gewissen: Hatte ich da gerade eine ganze Badwanne voll Wasser genüßlich verspeist – gewissermaßen?

Die Bilanz-Rechnung des WWF hört jedoch nicht beim Frühstücksei auf:

Burger in Wasser

Quelle: welt.de (Creative Commons Property)

1 Tasse Kaffee – für ganze 140 Liter Wasser!
1 Hamburger – nur für 2400 Liter Wasser!
1 Neuwagen – ein Schnäppchen für 450.000 Liter Wasser!

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Die Macht der Bilder

Veröffentlicht am 27.07.2009 von Gudrun Benecke

Eine große Überraschung war es ja nicht, aber empören tut es immer wieder, wenn einem das Wissen über das absichtliche in-Unwissenheit-Gelassen bewusst wird. Der Anlass: Nun endlich von der Obama-Administration freigegebene Satellitenaufnahmen zu den schwindenden Eisfeldern in der Arktis, die die Schnelligkeit, Unaufhaltsamkeit und dramatischen Effekte des Klimawandels im Laufe nur eines Jahres deutlich erkennen lassen:

Alaska Juli 2006Alaska im Juli 2007

Chukchi Sea , port of Barrow, Alaska: July 2006 (left) and July 2007 (right)

Quelle: www.dailymail.co.uk

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Wieviel Öffentlichkeit braucht die amerikanische Klimapolitik?

Veröffentlicht am 11.07.2009 von Gudrun Benecke

“Ihr Völker der Welt - schaut auf diese Stadt!”

Dieser Aufruf Ernst Reuters vor mehr als 60 Jahren spiegelt ziemlich genau die Erwartungshaltung vieler Staaten, nicht-staatlicher Organisationen und anderer Akteure bezüglich der Positionierung der USA in der internationalen Klimapolitik wieder. Mit Präsident Obama scheint die USA den Sprung aus der Steinzeit der US-Klimapolitik zu vollziehen. Gerade die Verpflichtung der USA auf ein gemeinsames 2°-Ziel im Rahmen der G8 Erklärung lässt auf eine aktive(re) Rolle der USA in der nationalen und internationalen Klimapolitik hoffen.

Jedoch der unsichere Gesetzgebungsprozess des jüngsten Entwurfs zum US Klimapaket lässt an der Zustimmung der breiten Öffentlichkeit in punkto Klimapolitik zweifeln.  Die Fragen, die sich besorgniserregend durch jüngste Umfrageergebnisse aufdrängen, sind: Ist der durchschnittliche US-Amerikaner mit an Bord? Weitergedacht: Inwiefern lässt sich eine progressive(re) US Klimapolitik ohne die Öffentlichkeit durchziehen? Alarmglocken werden ausgelöst durch eine kürzlich erschienene Studie. Beitrag weiterlesen »

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